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… Luigi Meregalli ist Meister des Aquarells.
It’s in the water’s nature to flow, to slip untouchable and impossible to circumscribe. And when, finally, it stands still, water changes showing its emptiness and vagueness to the eye. For such a behaviour and status pheraps it’s seen as the cradle of life, the way to achieve purification and a centre of regeneration. When the water meets the color, the alliance is as hardest as it could ever be. Few can manage and follow water’s temper and fully understand its faint frontiers, indistincted as they are with the whole horizon. Luigi Meregalli is a watercolour master. His landscapes and shapes take form from the soft brush’s sediments on the paper. Landscapes and shapes lose their physical firmness, to almost became unreal. They are life’s settings seized from the mind well before the eye, and by the mind filtered till they became the works that, one day after the other, take shape from the artist’s strokes.
Every work is a unique breath of life, in which light is a valuable aid. Bystander is placed facing but also living inside the work. And the work is an eyes wide open dream. Water can melt every border, makes it pervious. It’s allowed to get in the work and what’s inside it can easily get out. Everything is played on a stage that allows imagination to take place as the same time with factual reality.
It is a tough technique to master, but Luigi Meregalli proves to be at home with it, taking us to a trip through ever changing worlds. Nowadays he performs gentle forays into the world of acrylic, using strong and emotional landscapes to achieve and fullfill his works.
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Fiorenzo Degasperi - Riva del Garda 2006
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Gemälde der Poesie
Mit unmittelbarer und unwiderstehlicher Kraft gelingt es den Werken von Luigi Meregalli mit dem Beobachter einen Kontakt festzulegen: genauso wie eine Dichtung, in der die gewandten Zeichen wie anspielende Worte die Atmosphäre, die Gedanken und den Gemütszustand verraten.
Wir finden in seinen Werken nicht nur verzehrende und sehnsüchtige Lyrik, die manchmal der einzige Farbton in seiner Aquarellmalerei zu sein scheint. Es bestehen in der Malerei von Meregalli in der Luft hängende, fast zu erwartende Atmosphären und leichte Augenblicke, die jeden konkreten Knoten zu lösen scheinen. Es existiert auch die unbeschwerte, heitere Schönheit der hellen Landschaften und offenen Horizonten, sowie auch perspektivische Verkürzungen und versteckte Ecken, die Momente der Melancholie erzählen. Aber es gibt noch andere Werke, besonders die letzteren, die uns mit einer fast gewaltsamen Dramatik beeindrucken, mit einem Beklemmungssinn, der in den Ansichten von Stadtperipherien oder von Bäumen, die fast gegen beängstigende Himmel brennen, durchblickt.
Diese Evolution liest man nicht so sehr in einer gewandteren Anwendungstechnik, wie immer sehr raffiniert, sondern vor allem erkennt sie in der Suche nach einem neuen Kommunikationsniveau, noch dramatischer und wirklichkeitsnaher.
Neue Farbtöne, erneute Interpretationszeichnen erzählen von einem unruhigen Geist, von einer andauernden Suche nach ungewöhnlichen Lösungen, originelle Schlüsselworte einer Sprache um einen eindringlichen Dialog herzustellen: es scheint fast so, als ob der Künstler nicht das beschreiben wollte, was er gesehen hat, sondern uns die Erregung bei der Ansicht schildern wollte, um auszudrücken, statt darzustellen.
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Giancarla Tognoni - Riva del Garda 2005
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......seine Malerei konstruiert im Ganzen und geschlossen, verrät eine Reinheit der Stimmung, die durch die Überlegungen nach einer Suche und einer Errungenschaft. ausgeglichen ist. Das Erlebnis von Luigi Meregalli richtet sich auf die Natur, seine wesentliche Anregerin, auf etwas dem Alltag Außergewöhnlichen, durch eine innere Introspektion, eine Suche nach dem Wesentlichen, ohne dabei den natürlichen Bezug zu verlieren.
| | Claudio Turella -Torino –1987 | |
Luigi Meregalli ist ein Maler, der in der Natur, in ihren Rhythmen und Farbenpracht den Ausgangspunkt für eine interessante Suche nach innerster und emotioneller Dimension gefunden hat.
Er bevorzugt die Aquarell-Malerei, eine Technik die er meisterhaft beherrscht und damit eine wunderbare Verbindung herstellt, zart und kaum wahrnehmbar, wie die Stimmungen, in die er sich inspiriert.
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Paolo Levi - Milano - 1992 | |
.... auf den leichten Noten des Aquarells schlingen sich die lyrischen Bilder von Luigi Meregalli, in die Natur verliebt. Einmal das Land, erlebt mit freundlicher Gesinnung im Innersten und gleichzeitig romantisch in einer Dimension von feiner lyrischer Transfiguration. Das Auge verliert sich in den feinsten Farbabstufungen, immer frisch auch im schwierigsten Gegenlicht und in den verschiedensten Farbnuancen. Alles wird von zarter Sentimentalität in einem dämmrigen Untergang des Geistes umgeben: dort wo auch die Melancholie die Wärme eines träumerischen Sinnes darstellt.
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| Paolo Rizzi – Venezia - 1994
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......Die schildernde Natur mit dem eleganten Pinselstrich des Aquarells: mit ruhigen Assonanzen und süßen Farbschwingungen. Luigi Meregalli verwandelt die Landschaftsansichten in feine Profile mit kontinuierlichen Änderungen in den Farbaspekten und Anpassung an das atmosphärische Licht. Die Töne laufen auf dem Blatt ineinander und breiten sich in einer Unmenge von Nuancen aus, die die Bilder verschleiern und die Struktur auflösen. In diesen Werken beruhigt sich der unruhigste Geist, alles wird von einer Sensation der Ruhe und des Friedens umgeben.
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| Gabella Niero - Udine - 1994
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…man bemerkt in seinen Gemälden sofort, dass Meregalli ein Aquarellrist alter Hand darstellt, der Schlüssel zu seinem Ausdruck ist fernen Schriften entliehen. Seine Hand ist geschlossen und impressiv, wo sich die Farben sammeln und auf der Oberfläche einprägen sollen, aber ausgedehnt und von zarter Farbe, wo das meteorologische Feld, die Atmosphäre, ja sogar der Humor empfiehlt, die tonalen Massen zu erweitern. Man kann ruhig behaupten, dass Meregalli seine bildende Rolle auf vorzügliche Weise kennt, und gerade deshalb entfernt er sich von deren Grenzen bis er beinahe die Horizonte einer spürenden Abstraktion erreicht.
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| Donato Conenna – Arona - 1995
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DIE BEISSENDE BEGIER DER VISION
Luigi Meregalli führt uns an der Hand durch die Schleier und Gewirr der Sträucher und Bäume, entlang der Landpfade, der spiegelnden Gewässer der Flüsse. Jedes Bild von Meregalli ist schließlich eine Rast einer langen Reise auf der Entdeckung der Natur, eine freundliche und heitere Natur, geprägt von der Hand und den Fußstapfen des Menschen. In dieser Natur kann man sich nicht verlieren, wie es in einer Stadt oder in einem Wald passieren kann.
(“Sich in einer Stadt verlieren, wie man sich in einem Wald verliert, ist eine Sache, die man lernen muss. Die Namen der Straßen müssen im Ohr des Umherirrenden klirren, wie das Rauschen der trockenen Äste und die inneren Gassen müssen ohne Ungewissheit auf seinen Lippen liegen, wie die Bergschluchten, die Stunden des Tages”. Walter Benjamin ,in “Berliner Kindheit”.
In dieser Natur kommt man sicher weiter, auch wenn das Ziel nicht absehbar und vorbestimmt ist,
denn durch die Atmosphäre der bekannten Gegend wird man ermutigt; man kommt leicht voran, mit weitem und tiefem Blick, die Luft des Herzens und des Lebens einatmend.
In der „gepflegten“ und freundlichen Landschaft fehlen keineswegs die Fragen, die feinen Unruhen, aber sie erzeugen keine quälende Angst, sie regen zur beißenden Begier der Vision an. Es muss gesagt werden, dass diese poetische Welt von Meregalli im Laufe von vielen Jahren geduldig durch das Eindringen in den einzelnen Schlupfwinkeln des Aquarell-Labyrinths geschaffen wurde, wovon er heute jeden Winkel kennt.
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Mario Cossali - Malcesine 1996
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… Die Werke von Luigi Meregalli, obwohl die figurative Begründung offensichtlich ist, verweilen nicht auf der beschreibenden Instanz, um die Bewunderung des Aquarells mit einer beschwörenden Dichtung zum Selbstzweck erwecken, sondern sie gehen weiter und berühren die informale Poetik.
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Giorgio Seveso – Vicenza - 1999
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DIE ENTSTEHUNG EINES WERTVOLLEN SPITZENWERKES
Luigi Meregalli hat mit großer Ausdauer alle Wege des Aquarells durchschritten, hat alle Schleier, die das Herz der Vision verstecken auf die Seite geschoben, eben gerade diese Vision, die durch das Ineinanderschmelzen mit dem Wasser in einem kontinuierlichen Lauf zur Durchsichtigkeit und gleichzeitig zur Spiegelung entsteht.
Heute ist Luigi Meregalli an den Künstlergrenzen einer Technik angelangt, die er vor vielen Jahren ergründen wollte: er hat das Aquarell in all seinen Geheimnissen und Fähigkeiten im Griff. Er hat die Nebel der lombardischen Ebene auf seinen Bildern festgehalten, das warme Grün der Gardaseegegend, die „Calli“ und engen Gassen von Venedig stellen für ihn kein Geheimnis mehr dar.
Feine Inspektion der Landschaften, immer mehr gebunden an die poetische Beschwörung und immer weniger durch die topographischen Koordinaten bestimmt. Luigi Meregealli hat mit seinen Aquarellmalereien eine enge Handlung, eine Art von wertvoller Spitzenhandarbeit, dargestellt mit dem, was sein Auge erfasst, aber noch mehr, wesentlich mehr, was seine Farben verknüpfen, erfinden und schaffen. Vor unseren Augen erstreckt sich eine andere Welt, die mit demselben Erstaunen, mit derselben betäubten Verwunderung zu entdecken ist, wie sie der Künstler entdeckt hat, denn die faszinierende Einzelheit dieser Malerei erscheint wie eine Einladung, in eine visuelle Suggestion einzudringen, die sich in der Emotion ausbreiten kann bis sie Geschichte wird. Luigi Meregalli hat die Palette seiner Farbenvariationen bereichert, , hat den Umfang der Zeichnungen in die verschlungenen Wege in Flüssigkeitsflecke ausgedehnt, hat die Tiefe des Bildes hervorgehoben und ist dabei ans Ende einer langen Reise, reich an Verführungen angelangt, aber bereit auf neue Entdeckungsreisen der Schaffenskraft und der visuellen Poesie zu gehen.
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Mario Cossali – Arco - 2002
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